Stand up Paddling mit deinem besten Freund – Sup mit Hund

Du möchtest unbedingt Stand up Paddling machen, weißt aber nicht mit wem und so ganz allein hast du auch keine Lust? Auf einmal kommt dir aber ein Geistersblitz. Deinen besten Freund mit zum Stand up Paddeln zu nehmen, deinen Hund.

Das schöne daran ist, dass du deinem Hund und dir mal wirklich Abwechslung bieten kannst. Es ist etwas wo ihr beide sehr viel Spaß haben könnt und dabei noch sportlich aktiv seid.

Sup mit Hund

 


Sup mit Hund – Geht das denn überhaupt?

Aber sicher. Das ist das schöne am Stand up Paddling, es kann jeder super schnell und einfach erlernen. Meist braucht man beim ersten Mal keine fünf Minuten bis man sicher auf dem Board steht. Die Schwierigkeit ist zwar etwas erhöht dadurch, dass dein Hund bestimmt nicht nur ruhig auf dem Board rumliegt, er wird wahrscheinlich jeden einzelnen Winkel des Boards einmal intensiv begutachten müssen, aber genau das ist auch der Spaß an der Sache. Außerdem kann man mit Training zu Hause dagegen wirken, dazu aber später mehr.

Es ist eine neue Herausforderung sowohl für Sup Einsteiger, aber auch Fortgeschrittene und ist ein abenteuerliches Erlebnis, was man gerne erzählt.


Welches Sup Board eignet sich am besten?

Allround und Surf Boards haben eine sehr große Fläche und in der Regel genug Tragfähigkeit für einen Hund als zusätzlichen Passagier.

Empfehlenswerte Allround Boards

TestberichtTestberichtTestberichtTestbericht
★★★★★
Preis: ab --- Euro
★★★★★
Preis: ab 449,00 Euro

 

Ungeeignet sind Race Sup Boards da diese sehr schmal und sehr wacklig sind. Das kann deinen Hund sehr abschrecken und vielleicht will er es dann gar nicht mehr probieren.


Was brauche ich zum Stand up Paddeln mit Hund?

Selbstverständlicherweise ein Sup Board und ein Paddel. Je nachdem wo du Stand up Paddelst und wie sicher du beim Schwimmen bist ist eine Schwimmweste nicht verkehrt.

Bei der Wahl des Sup Board, ob du nun eins ausleihst oder eins kaufst, ist ein breiteres und dickeres natürlich von Vorteil, da dieses mehr Stabilität verspricht. Die Gripfläche auf dem Board sollte sehr groß sein sodass der Hund auch eine große Fläche hat, wo er sicher stehen kann.

Falls schon ein Board vorhanden ist, welches keine so große Trittfläche mit Grip besitzt, kann man auch einfach ein nasses Handtuch als Ersatz nutzen.

Für deinen Hund ist es sicherer wenn du ihm eine Hundeschwimmweste anziehst. Das macht es für dich leichter, wenn es nötig ist, ihn aus dem Wasser zu ziehen, und das schwimmen für deinen Hund einfacher. Hunde schwimmen teilweise immer weiter ohne das sie merken, dass sie total erschöpft sind. Teuer sind diese auch nicht. Bereits zwischen 20 und 40 Euro bekommt man eine Hundeschwimmweste.


Wie kriege ich meinen Hund auf’s Board?

Gewöhne deinen Hund an das Sup Board. Im ersten Moment könnte so ein Board abschreckend wirken, deshalb ist es umso wichtiger, dass dein Hund keine Angst davor hat wenn es dann auf’s Wasser geht.

  1. Stell das Board ins Haus, auf einen Platz wo sich dein Hund wohlfühlt. So ist es unumgänglich für ihn das Board zu untersuchen. Umso länger dass Board dort liegt, umso besser.
  2. Platziere nach etwa einem Tag ein Lekkerli darauf, sodass er darauf gehen muss um es zu kriegen. Wenn er dann auf dem Board ist, gib ihm noch ein weiteres.

Wiederhol das mehrmals am Tag und dein Hund wird bald keine Scheu mehr vor dem Board haben.

Noch ein paar Tipps um das Paddelvergnüngen für euch beide angenehmer zu machen

  1. Übt die Kommandos “Sitz”, “Platz” und “Bleib” schonmal zu Hause auf dem Board, während dein Hund sich auf dem Board befindet.
  2. Führ ein Kommando ein nur um auf das Board zu steigen und eins um vom Board runter zu gehen.
  3. Bevor ihr dann ins Wasser geht, lasst ihn im Trocknen nochmal auf das Board steigen gebe ihm ein Lekkerli und wenn du merkst, dass er sich wohlfühlt, begebt euch ins Wasser.
  4. Wenn ihr das erste mal Stand up Paddelt, steige nicht sofort mit deinem Hund aufs Board. Gehe nebenher und halte das Board fest. So kann sich dein Hund an das neue Gefühl gewöhnen, während du auf ihn aufpassen und gegebenfalls beruhigen kannst.
  5. Umso sicherer du bist, umso sicherer fühlt sich dein Hund. Genauso umgekehrt. Bist du unsicher spürt dein Hund das und wird auch unsicher werden und eventuel vom Board springen.
  6. Hab Lekkerlis dabei.

Auch für wasserscheue Hunde eine Idee?

Sicher ist es einfacher wenn der Hund dem Wasser gut gesinnt ist. Jedoch ist es auch kein Drama wenn nicht. Auf dem Stand up Paddle Board findest du recht schnell die Balance. Die Boards sind auch recht groß, sodass man Bewegungen des Hundes leicht mit der richtigen Gewichtsverteilung ausbalancieren kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Stand up Paddling mit Hund, schließt nicht auch gleichzeitig schwimmen gehen mit Hund ein.

Hier hat es jemand selber ausprobiert.

Mit Geduld und Ruhe sollte das kein Hindernis sein. Wenn du selber noch nicht so sicher bist, solltest du eventuell fünf Minuten vorher alleine paddeln um die Balance zu kriegen, sodass dein Hund auch nicht ins Wasser fällt, wenn er dann auf dem Board ist.


Hält mein Board den Krallen stand?

Nun wenn du ein Hardboard hast dann ist es auf jeden Fall KEIN Problem. Es werden vielleicht kleine Kratzer reinkommen, aber auch ein Sup Board ist ein Gebrauchsgegenstand. Deswegen macht euch nicht zu viele Gedanken darum.

Auch die inflatable Boards sind mittlerweile so robust, dass Hundekrallen da kein Schaden anrichten können. Der angenehme Vorteil gegenüber den Hardboards ist hier, dass an den Inflatables keine Katschen möglich sind.

Optimalerweise schneidest du die Nägel deines Hundes ein Stück, um es noch besser vorzubeugen.


Für Sup mit Hund sind Surf Sup Boards ebenso geeignet

TestberichtTestberichtTestbericht


Spielideen für meinem Hund am Wasser

Wenn es deinem Hund sogar auf dem Board noch zu langweilig ist, haben wir hier ein paar kleine Spielideen die du sowohl auf dem Sup Board als auch an Land mit deinem Hund machen kannst.

  1. Das einfache Apportieren

Besorg dir einen Ball der nicht gleich untergeht mach deinen Hund am besten schon an Land etwas  “heiß” auf den Ball und werf ihn ein paar mal. Dann ab aufs Wasser und zwischendurch deinem Vierbeiner mal den Ball holen lassen.

  1. Binde eine Schnur an den hinteren Teil des Boards und binde an das andere Ende ein Stock oder etwas wo dein Hund gerne hinterherläuft. Schmeiße diesen Stock hinter dich, und paddel los. Die Idee dahinter ist, dass dein Hund versucht den Stock zu kriegen während du diesen hinter die herziehst. Eine Art “Fangen” im Wasser.

Sup mit Hund

10